Wann lohnt sich der Wechsel von Lexware zu Haufe X360?
Viele Unternehmen starten mit einer schlanken kaufmännischen Lösung wie Lexware. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn Buchhaltung, Rechnungsstellung, Lohnabrechnung und einfache Warenwirtschaft im Mittelpunkt stehen. Vorrangig richtet Lexware sich mit seinen Office-, Rechnungs- und Lohnlösungen an Firmen mit bis zu 50 Mitarbeitenden.
Mit zunehmendem Wachstum verändern sich jedoch oft die Anforderungen: Prozesse werden komplexer, Abteilungen müssen enger zusammenarbeiten und immer mehr Daten sollen zentral verfügbar sein. Hier kommt Haufe X360 ins Spiel: als cloudbasiertes, modulares ERP ist es ausdrücklich für KMU und den Mittelstand konzipiert und bildet unter anderem Einkauf, Verkauf, Lagerverwaltung, Produktion und Finanzen in einem System ab.
Wenn aus Einzelprozessen ein Gesamtprozess wird
Der Wechsel von Lexware zu Haufe X360 wird in der Praxis selten allein durch die Unternehmensgröße ausgelöst, sondern vor allem wegen der steigenden Prozesskomplexität. Sobald Vertrieb, Einkauf, Lager, Buchhaltung, Service, Projektgeschäft oder Produktion in einer durchgängigen Prozesskette abgebildet werden sollen, stoßen schlankere kaufmännische Lösungen häufiger an Grenzen. Moderne ERP-Systeme wie Haufe X360 sind genau auf diese vernetzten Abläufe ausgelegt und werden vom Anbieter als skalierbare, modulare Plattform für den Mittelstand beschrieben.
Woran Unternehmen erkennen, dass Lexware nicht mehr ausreicht
Ein Wechsel wird meist dann sinnvoll, wenn der Arbeitsalltag zunehmend von doppelter Datenpflege, manuellen Excel-Listen und Insellösungen geprägt ist. Typische Warnsignale sind:
- fehlende Transparenz zwischen Abteilungen
- hoher Abstimmungsaufwand
- wachsende Anforderungen an Schnittstellen
- der Wunsch, kaufmännische und operative Prozesse zentral zu steuern.
Warum Unternehmen zu Haufe X360 wechseln
Gerade wenn zusätzliche Anforderungen wie Lagersteuerung, Einkauf, Verkauf, Produktion oder standortübergreifende Zusammenarbeit hinzukommen, spricht vieles für den Schritt in ein integriertes ERP-System. Mit Haufe X360 entscheiden sich Unternehmen für ein integriertes ERP-System, das zentrale Geschäftsbereiche in einer gemeinsamen Plattform verbindet. Dadurch lassen sich Prozesse durchgängiger abbilden, Informationen stehen standort- und abteilungsübergreifend zur Verfügung und Abläufe können besser automatisiert werden.
Besonders interessant wird der Wechsel
wenn Sie in Ihrem Unternehmen folgende Aspekte ausbauen möchten:
Zentrale Datenbasis
Sie möchten mehrere Abteilungen auf einer gemeinsamen Datengrundlage arbeiten lassen und auch weitere Systeme wie einen Onlineshop, Logistik oder den Außendienst problemlos anbinden.
Verknüpfung verschiedener Unternehmensbereiche
Wenn Sie beispielsweise Produktion, Projektcontrolling oder CRM integrieren oder auch Lager, Einkauf und Vertrieb enger verzahnen möchten.
Automatisierungen
In Zukunft sollen in Ihrem Betrieb manuelle Tätigkeiten verringert werden – durch automatisierte Abläufe können Sie nicht nur Zeit sparen, sondern auch Fehler reduzieren und Prozesse effizienter gestalten.
Skalierbarkeit
Ihr Unternehmen befindet sich in einer Wachstumsphase und Sie suchen ein System, das sich in Zukunft mit Ihnen eventuell sogar international dank Mehrwährungs- und Mehrsprachenfähigkeit weiterentwickeln kann.
Der richtige Zeitpunkt für den ERP-Wechsel
Der beste Zeitpunkt für einen ERP-Wechsel ist meist nicht erst dann, wenn Prozesse bereits ausbremsen, sondern dann, wenn die strukturellen Grenzen klar erkennbar werden. Wer frühzeitig handelt, kann Abläufe sauber neu aufsetzen, Daten konsolidieren und künftiges Wachstum auf eine stabile Systembasis stellen. Besonders sinnvoll ist der Wechsel vor dem Ausbau von Lager und Logistik, vor der Einführung neuer Geschäftsbereiche oder dann, wenn bisherige Insellösungen zunehmend zu Reibungsverlusten führen.
„Viele Unternehmen wechseln nicht deshalb von Lexware zu Haufe X360, weil sie größer werden, sondern weil ihre Prozesse anspruchsvoller werden. Sobald Daten mehrfach gepflegt werden, Excel Lücken füllt und Abteilungen nicht mehr auf einer gemeinsamen Grundlage arbeiten, ist der richtige Zeitpunkt für ein integriertes ERP gekommen.“
Marion Haentzsch CEO/Senior Consultant bei Lutz Consulting
